Martin Stralau (MOZ) Viele Schöneicher, die im Mai 2014 zur Kommunalwahl gegangen sind, um über ihre Gemeindevertretung abzustimmen, dürften inzwischen einigermaßen desillusioniert sein. Zank, Eitelkeiten, zum Teil inhaltliche Zerwürfnisse haben dazu geführt, dass mehr als ein Drittel der Gemeindevertreter mittlerweile ihre Fraktionen gewechselt haben. Unabhängig davon, dass diese Wechsel in Einzelfällen nötig sind, um politische Ziele durchzusetzen, sind sie in dieser Masse doch erschreckend. Wie soll bei solch einem Hin und Her verlässlich zusammengearbeitet werden? Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Fraktionen ihre Idealbesetzung gefunden haben. Damit es bis zur Wahl um Inhalte geht.

Die Schöneicher Gemeindevertretung bleibt ein fragiles Gebilde. Zuletzt wechselten sechs Mitglieder ihre Fraktionen. Von den bei der Kommunalwahl 2014 gewählten 22 Gemeindevertretern änderten damit bereits acht, teilweise mehrfach, ihre politische Heimat – Nachrücker nicht mit eingerechnet.

In den Tagen vor der jüngsten Gemeindevertretersitzung erreichten die Verwaltung im Schöneicher Rathaus zahlreiche E-Mails, in denen Mitglieder des Ortsparlaments ihre Wechsel bekannt gaben. Philip Zeschmann trat in die BBS-Fraktion (Bürgerbündnis Schöneiche) ein, die jetzt BBS/UBS (Unabhängige Bürger Schöneiche) heißt. Lutz Kumlehn und Martin Berlin (BBS/FDP) gehören jetzt wie Andreas Ritter (UBS) der CDU-Fraktion an, Daniel Forster (BBS) und Erich Lorenzen (Linke) der SPD-Fraktion. Manch einer von ihnen war zeitweilig fraktionslos.

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Redaktion Schöneiche Online