Vorschlag der CDU–Fraktion Treptow-Köpenick

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Die CDU–Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin schlägt eine Alternative zu den Empfehlungen für die Abflugrouten der DFS von der Nordbahn vor. Der Fraktionsvorsitzende Christian Schild sagte, er wolle gemeinsam mit den Menschen im SüdOsten, den Parteien und dem Bezirksamt für diese Alternativroute und das gesetzlich verbriefte Recht auf optimalen Lärmschutz kämpfen.

Die vorgeschlagene Alternative sei flugtechnisch mit jedem Flugzeug möglich, dass beweise die Praxis jeden Tag bei Ostwind. Die Flugzeuge fliegen derzeit diese Kurve:

„Wir gehen davon aus, dass in einer ersten Reaktion die DFS unseren Vorschlag als nicht machbar bezeichnet. Den Gegenbeweis treten täglich mehrere Dutzend Flugzeuge an, die fast genau diese Route fliegen. Auch die DFS hatte diese der Fluglärmkommission als so genannte Alternative 14 immer wieder als mögliche Variante präsentiert. Einzige Bedingung, die Alibi-Route mit einer Belegung von 11 Flugzeugen über Eichwalde und Schmöckwitz muss entfallen. 11 Flugzeuge können auf andere Abflugrouten aufgeteilt werden und sind kein Hinderungsgrund.“

Zusätzlich zu diesem alternativen Flugroutenvorschlag sind für ihn unverzichtbar:

– Der auch vom Bundesverkehrsministerium in diesem Zusammenhang immer wieder vorgebrachte Grundsatz: Anwohner- und Umweltschutz geht vor Wirtschaftlichkeit.

– Ein generelles Nachtflugverbot in der Zeit von 22 bis 6 Uhr, als Selbstverpflichtung der Eigentümer des Flughafens (Berlin 37%, Brandenburg 37%, Bund 26%).

– Der immer kommunizierte und planfestgestellte abhängige Parallelflugbetrieb von den Start- und Landebahnen beizubehalten. Dazu gehört auch, dass die DFS ernsthaft die schnelle Südabkurvung nach dem Start in Richtung Osten auch von der Nordbahn zu prüfen hat.

Quelle: Oliver Scholz

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