Auf den ersten Blick sah das Stadiongelände am Dienstag ein wenig leer aus, und die zufriedenen Gesichter der Organisatoren überraschten etwas. Aber als dann Heiko Kleister von der TSGL alle für ein Foto rief, sah man, dass rund 150 Schöneicher zusammengekommen waren, um am ersten Familiensportfest teilzunehmen. An den Start gingen 15 Mannschaften, für die zuvor jeweils vier Aktive zusammen gelost wurden. Ungewöhnlich waren auch die Sportarten. Der Volleyball musste mit einem Tuch übers Netz befördert werden. Geworfen wurde mit Heulern, kleinen geflügelten Bällen. Beim Fußball gab es vier kleine Tore, verziert mit unterschiedlichen Farbbändern. Wenn eine Farbe gerufen wurde, musste das passende Tor getroffen werden.
„Ich finde, die Stimmung ist angenehm familiär. Das war auch unser Ziel“, sagte Matthias Huber, Vorstand der IGL, der für Leichtathleten sportliche Heimat ist. Auch Bürgermeister Ralf Steinbrück schaute kurz vorbei und war angenehm überrascht. Das gute Klima zwischen den vier Vereinen war allerdings nicht das einzige Ziel. Sie wollten auf ein Problem aufmerksam machen.
Die Vereine können inzwischen kaum noch neue Mitglieder aufnehmen, da die Kapazitäten des Sportzentrums mit vier Umkleideräumen und vier Sanitärräumen begrenzt sind und längst nicht mehr ausreichen. Auch die Grundschulen nutzen den Standort.
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