„Sternstunde“ für Dr. Zeschmann ist ein Desaster für 600 Sportler der 4 Schöneicher Vereine

(PM/CDU) „Sternstunde“ für Dr. Zeschmann, Fraktion BBS/UBS (MOZ 30.06.2018) ist ein Desaster für 600 Sportler der 4 Schöneicher Vereine
Viele Jahre haben die Sportvereine unzählige Gespräche geführt, an Runden Tischen teilgenommen, Zahlen geliefert und vor allem eins getan: geduldig gewartet. Auf eine Verbesserung der inzwischen unzumutbaren Verhältnisse an Raumknappheit, sanitären Einrichtungen und Vereinsräumen. Zwischenzeitlich haben sie sich selbst geholfen, so gut es ging, Sponsoren gesucht, aus Eigenmitteln notdürftig renoviert und das Beste für die vielen jungen, aber auch älteren Sportler herausgeholt. Hatte Schöneiche bei gleicher Sportflächengröße mal 8.000 Einwohner, so knacken wir nächstes Jahr eventuell die 13.000. Da braucht man kein Fachmann zu sein, um sich das Gewimmel von 3 verschiedenen Sportvereinen (2 Fußball, 1 Leichtathletik) auf dem Sportplatz Babickstraße oder sich den regelrechten Kampf um Wintertrainingsstunden in der Paul-Bester-Halle und der Prager Straße vorzustellen. Die Platzeinteilung ist eine organisatorische Meisterleistung und tägliche Herausforderung für den Koordinator, die trotzdem nur eine Notlösung bleibt. Statt der versprochenen Unterstützung des Ehrenamts erschweren die Zustände die Arbeit der ehrenamtlichen Trainer.Seit 3 Jahren gab es nun Licht am Ende des Tunnels: endlich sollte die langersehnte Sportplatzerweiterung wahr werden. Viel kommunales Geld wurde ausgegeben, Pläne erstellt, Varianten geprüft, Kaufgespräche mit den Grundstückseigentümern geführt. Als am Ehesten zu finanzierende und realisierende Variante entschied sich die Mehrheit der Gemeindevertretung für eine Mischbebauung mit Wohnhäusern, Haus des Sports, Turnhalle und Trainingsplatz. Auf der Sitzung der Gemeindevertretung am 27.06.2018 stand der Vorentwurf für den Bebauungsplan Berliner Straße Nord auf der Tagesordnung. Mit 10 zu 11 Stimmen machten dort unsere Gemeindevertreter der Fraktionen BBS/UBS, Linke und weitere Einzelpersonen vor den ungläubigen Augen der Vorstände der Sportvereine das Licht wieder aus.

Wo Herr Dr. Phillip Zeschmann von einer „Sternstunde“ spricht, sieht die CDU nur dunkle Wolken für ehrenamtliche Sportvereine.

Wie geht es weiter? Herr Zeschmann träumt von einem komplett neuen Sportareal auf dem ehemaligen LPG Gelände. Woher das Geld kommen soll, lässt er offen. Wann es fertig werden soll, hat er auch noch nicht verraten.

Beschämend, dass für die Vereine eine Aussicht auf Besserung in weite Ferne gerückt ist. Enttäuschend, dass es kein Alternativangebot gibt, das eine realistische zeitnahe Verbesserung darstellt. Hoffen wir, dass die ehrenamtlichen Trainer und Übungsleiter angesichts solcher Nachrichten aus dem Rathaus nicht ihre Motivation und Freude an ihrer Arbeit verlieren. Das wäre eine Sonnenfinsternis für den Sport in Schöneiche. Ansporn, sich weiter für die Vereine stark zu machen.

Anke Winkmann

Vorsitzende CDU Schöneiche

Anke Winkmann
Anke Winkmann ist Vorsitzende der CDU Schöneiche, Gemeindevertretern, Vorsitzende vom Hauptausschuss und Vorsitzende der CDU-Fraktion.

8 Gedanken zu „„Sternstunde“ für Dr. Zeschmann ist ein Desaster für 600 Sportler der 4 Schöneicher Vereine

  1. Pingback: Die Diskussion zur Sportplatzerweiterung - Bündnis 90/Die Grünen Schöneiche bei Berlin

  2. Schrape

    Sehr geehrte Frau Winkmann,
    wir waren sehr verwundert über Ihr Statement zu der Abstimmung BV 20/16 „Berliner Straße Nord“. Wir können nachvollziehen, dass für Sie und Ihre Fraktion das Abstimmungsergebnis nicht erfreulich war. Die Bürgerinitiative musste sich bei der letzten Gemeindevertretersitzung 2017 auch mit einer Niederlage abfinden.
    Aber wir haben hinterher nicht die Gemeindevertreter, die nicht unserer Meinung waren, verurteilt und in den Medien als Sündenbock dargestellt. Warum wird immer nur Herr Dr. Zeschmann angegriffen ? Wir waren immer der Meinung, dass nicht fraktionsabhängig abgestimmt wird, sondern jeder Vertreter sich seine eigene Meinung bilden darf und auch dementsprechend abstimmen kann. Aber leider hat es sich wieder gezeigt, dass auch diese Annahme falsch ist.
    Wenn diese Vorgehensweise Ihre Vorstellung von Demokratie und Meinungsfreiheit ist,
    sind wir von Ihrer Person sehr enttäuscht !
    Wir dachten immer, Sie sind eine junge und bürgernahe Gemeindevertreterin, die vorhandene Probleme von allen Seiten beleuchtet und bemüht ist eine tragfähige Lösung für alle Betroffenen zu finden. Doch auch Sie sind einfach nur einseitig auf den Fußballverein fokussiert und dass Sie die Anlieger bedauern wegen der Lärmbelastung,
    bringt die Anlieger leider auch nicht weiter. Aber Sie als Sportvereinsmitglied sind natürlich von vorn herein befangen.
    Ich muss einfach nochmals daran erinnern, was Herr Jüttner 2001 der Bürgerinitiative zugesichert hatte, um die Fördergelder für den Erweiterunsbau zu erhalten:
    “ Ich kann ihnen mitteilen, dass der Vorschlag der Gemeindevertretung für einen zusätzlichen Standort eines Fußballspielfeldes für die Wettbewerbsspiele insbesondere
    der 1. Herrenmannschaft am Rande des Siedlungsbereiches ausgearbeitet hat. Als zukünftig zu entwickelnder Standort für Fußballspiele wurde das Gelände der LPG
    am Orteingang Neuenhagener Chaussee/Am Weidensee festgelegt.“
    Und auch Herr Steinbrück schrieb: „……auch die Grundstücksaufkäufe und damit der Bau solcher Anlagen mitten im Ort dürfte wesentlich teurer ausfallen als am Ortsrand.
    Anwohner werden unzulässig belastet.“ 188 Bürger hatten sich bereits 2001 gegen eine Sportflächenerweiterung mittels Unterschriftensammlung ausgesprochen.
    Warum hat sich Ihre Fraktion 18 Jahre lang nicht um eine bereits beschlossene Sportflächenerweiterung am Ortsrand gekümmert ? Wo bleibt da der Vertrauensschutz für die Bürger ?
    Jetzt plötzlich hat Ihre Fraktion ausgeschlafen und es muss sofort etwas für den Fußballverein getan werden. Aber diese Untätigkeit bzw. die jahrelange Nichtbeachtung dieses Problems wird jetzt einfach auf dem Rücken der Anwohner ausgetragen. Jahrelang gab es Beschwerden von den Anwohnern, dass die Lärmintensität sehr störend und sogar unerträglich ist, obwohl bereits 2003 von den zuständigen Behörden festgestellt wurde, dass keine Lärmschutzmaßnahmen nötig sind.
    Auch gegen die ständigen Verstöße des Fußballvereins gegen Ruhezeiten und Trainingszeiten hat die Gemeinde nichts unternommen. 18 Jahre hat die Gemeide Ihre Aufsichtspflicht verletzt. Jetzt hat das Schallschutzgutachten sogar ergeben, dass das gleichzeitige Bespielen der vorhandenen Flächen einem „worst-case“ gleichkommt.
    Diese Art „Katastrophe“ mussten wir jahrelang ertragen und keinen hat das interessiert !!!!
    Durch eine Schallschutzwand wird der Lärm zwar reduziert, trotzdem treten Schallpegel von 50-60 dB und streckenweise bis 110 dB auf. 55 dB sind bereits so laut wie ein normales Gespräch oder Radio in Zimmerlautstärke und 60 dB wie ein Gruppengespräch.
    Sicher wollen Sie selber auch nicht mit solch einer krankmachenden Belastung leben, denn 40 dB sind medizinisch gesehen die Konzentrationsstörungsschwelle und 65 dB führen bereits zu Herz-und Kreislauferkrankungen.
    Jeder Mesch hat nur eine Gesundheit und es ist unsere Gesundheit, die hier beschädigt wird.
    Und jetzt wollen Sie den Anwohnern die geplante Schallschutzwand noch als Errungenschaft der Fraktionen hinsichtlich der Fürsorgepflicht gegenüber den betroffenen Anwohnern verkaufen. Diese Schallschutzwand war aber eine Forderung der Erbengemeinschaft für den Verkauf des Grundstückes an die Gemeinde.
    Sehen Sie doch das Abstimmungsergebnis als neue Chance, für die Sportler von Schöneiche wirklich attraktive Sportstätten auf dem Gelände der LPG zu schaffen, und wenn die Gemeindevertreter sich endlich alle mal einig wären, im Interesse der Anlieger und der Sportler, kann diese Aufgabe kurzfristig angegangen werden. Warum hat sich Ihre Fraktion gleich auf den Standort Berliner Straße Nord versteift ?
    Warum wurden kein Standortvergleich, keine Machbarkeitsstudie und keine Wirtschaftlichkeitsprüfung durchgeführt ? Vielleicht weil der Standort ehemalige LPG
    kostengünstiger, zukunftsorientierter und erweiterungsfähiger ist, bei einer zukünftigen Einwohnerzahl von 13.000 !
    Werte Frau Winkmann nur durch die Initiative der Linkspartei wurden die Anlieger auf die Bauvorlage 20/16 aufmerksam gemacht. Weder Ihre Fraktion noch die SPD, die Parteien
    die immer von Bürgernähe und Bürgerbeteiligung „sprechen“, hielten dies für notwendig.
    Vielleicht geht es auch in Ihrer Fraktion nicht wirklich um die Probleme der Bürger sondern
    nur um Wählerstimmen !
    Wenn in Schöneiche die Bürgerbeteiligung der großen Parteien in Wahrheit so aussieht, kann man vielleicht nicht mehr von einer ehrlichen Bürgerbeteiligung sprechen.
    Und warum fanden die begründeten Einwände keinerlei Beachtung bei SPD und CDU ?
    Die Bürger sind nicht mehr bereit die Nichtbeachtung ihrer Probleme und die jahrelangen Versäumnisse der Gemeindevertretung auszubaden !!

    Die Bürgerinitiative

  3. Schrape

    Sehr geehrte Frau Winkmann,
    wir waren sehr verwundert über Ihr Statement zu der Abstimmung BV 20/16 „Berliner Straße Nord“. Wir können nachvollziehen, dass für Sie und Ihre Fraktion das Abstimmungsergebnis nicht erfreulich war. Die Bürgerinitiative musste sich bei der letzten Gemeindevertretersitzung 2017 auch mit einer Niederlage abfinden.
    Aber wir haben hinterher nicht die Gemeindevertreter, die nicht unserer Meinung waren, verurteilt und in den Medien als Sündenbock dargestellt. Warum wird immer nur Herr Dr. Zeschmann angegriffen ? Wir waren immer der Meinung, dass nicht fraktionsabhängig abgestimmt wird, sondern jeder Vertreter sich seine eigene Meinung bilden darf und auch dementsprechend abstimmen kann. Aber leider hat es sich wieder gezeigt, dass auch diese Annahme falsch ist.
    Wenn diese Vorgehensweise Ihre Vorstellung von Demokratie und Meinungsfreiheit ist,
    sind wir von Ihrer Person sehr enttäuscht !
    Wir dachten immer, Sie sind eine junge und bürgernahe Gemeindevertreterin, die vorhandene Probleme von allen Seiten beleuchtet und bemüht ist eine tragfähige Lösung für alle Betroffenen zu finden. Doch auch Sie sind einfach nur einseitig auf den Fußballverein fokussiert und dass Sie die Anlieger bedauern wegen der Lärmbelastung,
    bringt die Anlieger leider auch nicht weiter. Aber Sie als Sportvereinsmitglied sind natürlich von vorn herein befangen.
    Ich muss einfach nochmals daran erinnern, was Herr Jüttner 2001 der Bürgerinitiative zugesichert hatte, um die Fördergelder für den Erweiterunsbau zu erhalten:
    “ Ich kann ihnen mitteilen, dass der Vorschlag der Gemeindevertretung für einen zusätzlichen Standort eines Fußballspielfeldes für die Wettbewerbsspiele insbesondere
    der 1. Herrenmannschaft am Rande des Siedlungsbereiches ausgearbeitet hat. Als zukünftig zu entwickelnder Standort für Fußballspiele wurde das Gelände der LPG
    am Orteingang Neuenhagener Chaussee/Am Weidensee festgelegt.“
    Und auch Herr Steinbrück schrieb: „……auch die Grundstücksaufkäufe und damit der Bau solcher Anlagen mitten im Ort dürfte wesentlich teurer ausfallen als am Ortsrand.
    Anwohner werden unzulässig belastet.“ 188 Bürger hatten sich bereits 2001 gegen eine Sportflächenerweiterung mittels Unterschriftensammlung ausgesprochen.
    Warum hat sich Ihre Fraktion 18 Jahre lang nicht um eine bereits beschlossene Sportflächenerweiterung am Ortsrand gekümmert ? Wo bleibt da der Vertrauensschutz für die Bürger ?
    Jetzt plötzlich hat Ihre Fraktion ausgeschlafen und es muss sofort etwas für den Fußballverein getan werden. Aber diese Untätigkeit bzw. die jahrelange Nichtbeachtung dieses Problems wird jetzt einfach auf dem Rücken der Anwohner ausgetragen. Jahrelang gab es Beschwerden von den Anwohnern, dass die Lärmintensität sehr störend und sogar unerträglich ist, obwohl bereits 2003 von den zuständigen Behörden festgestellt wurde, dass keine Lärmschutzmaßnahmen nötig sind.
    Auch gegen die ständigen Verstöße des Fußballvereins gegen Ruhezeiten und Trainingszeiten hat die Gemeinde nichts unternommen. 18 Jahre hat die Gemeide Ihre Aufsichtspflicht verletzt. Jetzt hat das Schallschutzgutachten sogar ergeben, dass das gleichzeitige Bespielen der vorhandenen Flächen einem „worst-case“ gleichkommt.
    Diese Art „Katastrophe“ mussten wir jahrelang ertragen und keinen hat das interessiert !!!!
    Durch eine Schallschutzwand wird der Lärm zwar reduziert, trotzdem treten Schallpegel von 50-60 dB und streckenweise bis 110 dB auf. 55 dB sind bereits so laut wie ein normales Gespräch oder Radio in Zimmerlautstärke und 60 dB wie ein Gruppengespräch.
    Sicher wollen Sie selber auch nicht mit solch einer krankmachenden Belastung leben, denn 40 dB sind medizinisch gesehen die Konzentrationsstörungsschwelle und 65 dB führen bereits zu Herz-und Kreislauferkrankungen.
    Jeder Mesch hat nur eine Gesundheit und es ist unsere Gesundheit, die hier beschädigt wird.
    Und jetzt wollen Sie den Anwohnern die geplante Schallschutzwand noch als Errungenschaft der Fraktionen hinsichtlich der Fürsorgepflicht gegenüber den betroffenen Anwohnern verkaufen. Diese Schallschutzwand war aber eine Forderung der Erbengemeinschaft für den Verkauf des Grundstückes an die Gemeinde.
    Sehen Sie doch das Abstimmungsergebnis als neue Chance, für die Sportler von Schöneiche wirklich attraktive Sportstätten auf dem Gelände der LPG zu schaffen, und wenn die Gemeindevertreter sich endlich alle mal einig wären, im Interesse der Anlieger und der Sportler, kann diese Aufgabe kurzfristig angegangen werden. Warum hat sich Ihre Fraktion gleich auf den Standort Berliner Straße Nord versteift ?
    Warum wurden kein Standortvergleich, keine Machbarkeitsstudie und keine Wirtschaftlichkeitsprüfung durchgeführt ? Vielleicht weil der Standort ehemalige LPG
    kostengünstiger, zukunftsorientierter und erweiterungsfähiger ist, bei einer zukünftigen Einwohnerzahl von 13.000 !
    Werte Frau Winkmann nur durch die Initiative der Linkspartei wurden die Anlieger auf die Bauvorlage 20/16 aufmerksam gemacht. Weder Ihre Fraktion noch die SPD, die Parteien
    die immer von Bürgernähe und Bürgerbeteiligung „sprechen“, hielten dies für notwendig.
    Vielleicht geht es auch in Ihrer Fraktion nicht wirklich um die Probleme der Bürger sondern
    nur um Wählerstimmen !
    Wenn in Schöneiche die Bürgerbeteiligung der großen Parteien in Wahrheit so aussieht, kann man vielleicht nicht mehr von einer ehrlichen Bürgerbeteiligung sprechen.
    Und warum fanden die begründeten Einwände keinerlei Beachtung bei SPD und CDU ?
    Die Bürger sind nicht mehr bereit die Nichtbeachtung ihrer Probleme und die jahrelangen Versäumnisse der Gemeindevertretung auszubaden !!

  4. Livius Fach

    Und bitte bitte bitte, ich kann dieses Wort „populistisch“ nicht mehr lesen … ! Kann man ja schon fast ein Trinkspiel draus machen. Trotz erwachsen und man sollte meinen reif leider sehr häufig niedriges Niveau hier. Gebt den Kindern das Kommando! 🙂

  5. Dr. Philip Zeschmann

    Liebe Anke,

    ich sehe diesen platten und populistischen Beitrag von Dir jetzt mal noch nicht in der Tradition der seit rund zehn Jahren gegen mich stattfindenden systematischen Verleumdungskampagne, aber finde es schon sehr traurig, dass nun auch die CDU sich der gleichen Methoden bedient wie es der vormalige Bürgermeister und seine Helfer getan haben und noch immer tun. Dass sich die CDU nun plötzlich als „Schutzpatronin“ der Sportvereine/Sportler und damit als „Obersportler“ Schöneiches zu gerieren versucht nachdem sie sich mindestens in den die letzten 15 Jahren nie für die Sportvereine/Sportler engagiert hat – zumindest nicht in Erscheinung getreten ist –, ist schon allein durchsichtig populistisches Wahlkampfgetöse genug, extrem peinlich wird ein solcher dreister Vorstoß jedoch, wenn sogar ein eigenes Fraktionsmitglied mit uns gestimmt hat!

    Und uns geht es – entgegen den unqualifizierten Einlassungen eines Kollegen in der Gemeindevertretung nicht um die Vertretung der einen oder anderen Gruppe von Bürgern oder gar von Interessengruppen, sondern uns geht es um das große Ganze – also um eine zukunftsfähige und zukunftsträchtige Weiterentwicklung von unserem Schöneiche!

    Deshalb sind wir, liebe Anke, auch absolut ungeeignet als Sündenbock für die Jahrzehntelangen Versäumnisse und den Dauerstreit des ehemaligen Bürgermeisters mit den Sportvereinen und insbesondere mit Germania Schöneiche e.V. herzuhalten. Denn genau aus diesem Grund wurde die Pflichtaufgabe der Gemeinde für ausreichend Umkleiden und zugehörige Sanitäreinrichtungen auf dem Sportplatzgelände zu sorgen über viele Jahre nicht nachgekommen. Wir von den Unabhängigen Bürgern Schöneiche dagegen haben uns bereits vor Jahren mit dem konkreten Vorschlag dafür eingesetzt, dass eben diese erforderlichen Kapazitäten schnell und möglichst einfach und kostengünstig geschaffen werden. Nämlich mit einer Aufstockung und Ausweitung der relativ neuen Umkleiden am Eingang zum Sportplatz an der Babickstraße. Dieser Weg zu einer schnellen Lösung der Probleme auf dem Sportplatz und damit der Sportler wurde damals leider ohne erinnerliche Begründung vom Bürgermeister und dann auch von einer Mehrheit der mit dem Strom schwimmenden Gemeindevertreter abgelehnt.

    Heute im Jahr 2018 geht es nicht nur um unsere Glaubwürdigkeit von uns Gemeindevertretern insgesamt, indem wir uns an unsere eigenen bzw. Beschlüsse unserer Vorgänger halten, den Bürgern und Anliegern den ihnen zustehenden Vertrauensschutz gewähren und sie nicht zum Narren halten und damit noch weitere und unnötige Politiker- und Parteienverdrossenheit hoffentlich vermeiden können, sondern darum die Weichen mutig und ein klein wenig visionär für eine wirklich zukunftsträchtige und zukunftsfähige Entwicklung Schöneiches zu stellen und zugleich Dauerkonflikte zwischen einer noch wachsenden Anzahl von Anwohnern und den Sportlern grundsätzlich zu vermeiden!

    Wie Du ja richtig schreibst, wird Schöneiche bereits nächstes Jahr eventuell die 13.000 Einwohnerschwelle erreichen. Und laut integriertem Ortsentwicklungskonzept könnten wir bald auch die 15.000 Einwohner erreichen. Da ist es doch offensichtlich, dass wir uns um ausreichend große und störungs- und möglichst konfliktfrei frei zu betreibende Sportflächen bemühen müssen, die auch diesem Wachstum genügen können und dabei auch noch aus einem Guss mit entsprechenden Wegen und Abläufen auf den Sportanlagen geplant werden – statt einen Flickenteppich im Ortszentrum auch noch zu erweitern mit dem gerade dann dauerhaft zu erwartenden Chaos und Durcheinander von drei Sportvereinen mit einer weiter wachsenden Anzahl von Sportlern.

    Die Lösung kann also nur heißen: Möglichst schnell ein neues Sportgelände zu beplanen, zu erschließen und zu verwirklichen, was all diese auch zukünftigen Anforderungen einer wachsenden Gemeinde gerecht werden kann. Hier zeigt sich sogar die Weitsicht der Gemeindevertreter von 2001/2002 die – zwar auf den Druck der Bürgerinitiative der Sportplatzanwohner hin – auf eine Erweiterung der Sportflächen nördlich der Berliner Straße verzichtet und sich perspektivisch für die Entwicklung neuer Sportanlagen auf den Flächen der ehemaligen LPG am Ortsrand ausgesprochen haben.

    Genau diese „Perspektive“ haben wir nun nach rund 16 Jahren erreicht, was ja auch unser Integriertes Ortsentwicklungskonzept (INOEK) aussagt. Dort steht nämlich als Maßnahme zum „Zentralen Vorhaben(=Handlungsfelder) 3“ – „Entwicklung des ehemaligen LPG-Geländes“ mit einer Priorität 1 als Maßnahme „Ideenwettbewerb für das ehemalige LPG-Gelände“ und mit einer Priorität 2 „Bereitstellung von Sportflächen auf dem ehemaligen LPG-Gelände. Genau deshalb ist das auch keine Träumerei von mir oder den parteiunabhängigen Bürgern in der Gemeindevertretung, sondern eine zukunftsfeste und realistische Weichenstellung für Schöneiche!

    Es ist doch schon eine Aussage an sich das die Entwicklung des ehemaligen LPG-Geländes im INOEK ein eigenes Zentrales Vorhaben“ darstellt. Das ist auch richtig so, denn dort ist in den vergangenen 28 Jahren nichts passiert und besteht dringender Handlungsbedarf. Eine Entwicklung dieser Flächen würde Schöneiche nicht nur endlich einen Schandfleck am Ortseingang nehmen, sondern böte unserer Gemeinde insgesamt neues Entwicklungspotential – und das nicht nur für Sportflächen und das dazugehörige Haus des Sports.
    Also: Halten wir uns doch einfach mal an unsere eigenen Planungen machen einen gfroßen Schritt zu einem zukunftsfähigen Schöneiche mit auch 15.000 Einwohnern standhaltenden Sportanlagen!

    Und zu unterschlagen dass ich natürlich bereits in der Sitzung der Gemeindevertretung auch vorgetragen habe wie das ganze finanziert und realisiert werden kann, zeugt nicht gerade von besonderer Ehrlichkeit und untermauert nur weiter den Verdacht von rein populistischem Wahlkampfgetöse. Denn ich habe ausgeführt, dass man bei einer Umwidmung der bisherigen Sportflächen für Wohnbebauung und einem Verkauf dieser Flächen für den privaten Hausbau bei den derzeitigen und wahrscheinlich weiter steigenden Bodenrichtwerten zwischen 4 und 6 Mio Euro erlösen kann, die mehr als ausreichen die neue Sportflächen und ein angemessenes Haus des Sports auf den Flächen der ehemaligen LPG zu realisieren. Da in der Umsetzung die bisheirgen Sportflächen jedoch noch bis zur Fertigstellung der neuen weiter genutzt werden müssen, müsste hierfür teilweise (Weil ja Mittel für den Baus des Haus des Sports bereits geplant sind) jedoch eine Kredit aufgenommen werden, der von der Verkaufserlösen für die Grundstücke jedoch schnell getilgt werden kann.

    Deshalb appelliere ich an Dich und die CDU Schöneiche ihrer Verantwortung als Fraktion in der Gemeidnevertretung für unsere Gemneinde insgesamt nachzukommen und über eine wirklich zukunftfähige Lösung nachzudenken. Je früher wir das auf den Weg bringen, je früher können wir unsere Sportler von der schwierigen Situation auf den jetzigen Sportfreiflächen befreien!
    Denn glaubst Du wirklich dass jemand von den Sportlern auf diese platte Wahlkampfattitüde der CDU reinfällt und daraufhin ernsthaft im nächsten Jahr CDU wählt?

    Schöne Grüße

    Philip

  6. Siegfried von Rabenau

    Leute, Ihr habt den Zeschmann gewählt –
    Ihr müßt Euch nicht wundern wenn er Euch quält!
    Ihm geht´s da auch wenig um Stunden und Sterne,
    mit´m Kopp durch die Wand, das möchte er gerne,
    da schreckt er auch wenig vor Unfug zurück
    ´nen Sieg will er kriegen, det is sein Glück
    und ist das Ergebnis auch noch so bescheuert –
    nur er weiß es richtig, wie er immer beteuert
    und bietet man ihm so ´ne Gelegenheit
    genießt er mit Wonne und sucht neuen Streit,
    Ihm geht´s nicht um Kinder und Sport und so weiter
    der einzig Wahre will ruff uff die Leiter
    und bleibt dabei auch die Entwicklung steh´n –
    tja, soll das nun ewig so weiter geh´n?
    Nächstes Jahr wird hier per Wahl neu gemischt –
    Sorgt doch dafür, dass kein Zeschi mehr zischt!
    Dann kommt das Thema halt neu auf die Planke –
    und wird dann was draus heißt es: Danke – Anke

    • Anke Winkmann

      Vielen Dank für diese wunderbaren Verse! Ein wahres Talent!

      • Margit Meyer

        Warum wird eigentlich alles als fasch hingestellt nur weil es weil es von Zeschmann kommt? Selber denken kann auch helfen!

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