(PM/FDP) Die Länder Berlin und Brandenburg haben die Landesentwicklungsplanung für die Hauptstadtregion fortgeschrieben und damit zementiert, Schöneiche bei Berlin bleibt draußen.

„Die altbekannte Erschließung Brandenburgs entlang der S-Bahn- und den Regionalverkehrstrecken dient in erster Linie der besseren Versorgung der Berliner Wirtschaft bei gleichzeitiger Entlastung des Berliner Wohnungsmarkts. „Was fehlt, ist der Blick auf den Raum zwischen den Sternstrahlen“ sagt der Vorsitzende des FDP Ortsverbandes. „Durch fehlende Querverbindungen zwischen den S-Bahnlinien S3 und S5, sowie quasi des Entwicklungsverbotes für unseren Ort, wird Schöneiche von der dynamischen Entwicklung in der Region abgeschnitten.“

Entlastung von Verkehr auf den Pendlerstrecken und damit Verkürzung der Schul- und Arbeitswege für Schöneiche? Kein Thema für beide Regierungen. Schöneiche interessanter für Gewerbeansiedlungen machen? Scheint nicht im Interesse Berlins zu liegen. Schöneiche wird zur Kommune in der zweiten Reihe degradiert und erhält damit nicht die Steuerungsinstrumente, die Schöneiche für eine langfristige Entwicklung über das Jahr 2030 hinaus benötigt. Die Zustimmung der Rot-Roten Regierung Brandenburgs zu dieser Planung ist grob fahrlässig und gefährdet eine zukunftssichere Entwicklung unseres Ortes. Es bedarf grundlegender Korrekturen!

Peter A. Pohle
Peter A. Pohle ist Vorsitzender des FDP-Regionalverbandes Müggelspree und Vorsitzender von Schöneiche-Online e.V sowie stellv. Vorsitzender des FDP Kreisverbandes LOS. Er ist außerdem sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Ortsplanung.