FDP: Schöneiche braucht Verkehrspolitik für alle!

(PM/FDP) Wir wollen eine vernünftige Verkehrsplanung in Schöneiche: Wir brauchen ein kombiniertes und integriertes Verkehrskonzept, so dass sich alle Verkehrsteilnehmer gleich-berechtigt und sicher durch Schöneiche bewegen können. Wir wollen ein Mobilitätskonzept für Schöneiche, in dem alle Verkehrsmittel gleichberechtigt integriert werden, die Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs und die ÖPNV-Buslinien-Angebote bedarfsgerecht ausgebaut werden. Wir setzen uns für die Schaffung eines Schöneicher Rufbusses ein. Wir wollen, dass endlich sichere Radwege und Bürgersteige gebaut werden, so dass sich auch Radfahrer und Fußgänger flächendeckend und gleichberechtigt in Schöneiche bewegen können. Hauptstraßen müssen Hauptstraßen bleiben! Zur Verbesserung des Verkehrsflusses, setzen wir uns für neue Kreisverkehre bspw. an der Kreuzung Schöneicher Straße / Roloffstraße / Stegeweg / Schiller Straße und Schöneicher Straße / Rüdersdorfer / Kalkberger Str. / Woltersdorfster Str./Hohes Feld ein.
Wir wollen, dass Sandstraßen sozial verträglich und zügig ausgebaut werden und alle anderen Straßen nachhaltig und kostengünstig sukzessive saniert werden.
Wir wollen, dass die abgeschafften Straßenausbaugebühren nicht zu Steuererhöhungen führen.

Peter A. Pohle
Peter A. Pohle ist Gemeindevertreter und Vorsitzender des Ortsentwicklungsausschuss der Gemeindevertretung Schöneiche bei Berlin. Er ist stellv. Vorsitzender des FDP-Regionalverbandes Müggelspree und Vorsitzender von Schöneiche-Online e.V sowie Mitglied des FDP Kreisverbandes LOS.

2 Gedanken zu „FDP: Schöneiche braucht Verkehrspolitik für alle!

  1. Lutz Kumlehn

    Dieses rot-grüne Kraftfahrzeug Bashing nervt langsam!
    Es ist sowas von fernab jeglicher Realität, den Verkehr nur noch auf den ÖPNV und das Fahrrad konzentrieren zu wollen. Das ist lächerlich!
    Ein gesundes Miteinander ist der richtige Weg und dafür stehen wir von der FDP!

    Ich kann jeden verstehen, der sich nicht morgens zwischen frisch parfümierte Mitreisende setzen will. Denn nach der Arbeit hat nicht jeder – insbesondere in der warmen Jahreszeit – frisches Duftwasser aufgelegt. Nur ein banales Beispiel aus eigenem Erleben.
    Oder: fahre ich lieber mit dem Auto 20 min. nach Hönow zur Arbeit oder in 1 Stunde über das Ostkreuz mit dem ÖPNV?

    Also liebe Linke: lässt die Kirche mal da, wo sie hingehört. Im Dorf.

  2. Fritz R. Viertel

    Dass sich alle Verkehrsteilnehmenden gleichberechtigt bewegen können ist rechtlich ausgeschlossen (solange die StVO gilt) und auch theoretisch grober Unfug. Ohne Vorfahrts- und Vorzugsregelungen herrschen im Straßenverkehr Chaos und das Recht des Stärkeren. Davon profitieren mitnichten diejenigen, die bisher benachteiligt sind: Radfahrende und Fußgänger*innen. Vernünftigt wäre es, die bislang autofixierte Verkehrspolitik vom Kopf auf die Füße zu stellen. Das heißt, die Prioritäten der Verkehrsplanung an der „Stärke“ und an den sozial-ökologischen Auswirkungen der Verkehrsmittel auszurichten. Das muss sich auch finanziell widerspiegeln.

    Dann ergäbe sich folgende Hierarchie:
    1. Fußverkehr (= Teil des Umweltverbunds)
    2. Radverkehr (= Teil des Umweltverbunds)
    3. Öffentlicher Nahverkehr (= Teil des Umweltverbunds)
    4. Autoverkehr

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