(Rahnsdorfer Echo) Interview mit dem Pressesprecher des Landesforstamtes Berlin, Herrn Franusch

Echo: Gegenwärtig überschlagen sich die alarmierenden Nachrichten über den Zustand unseres Waldes. Da seine Existenz auch zur Identität von uns Rahnsdorfern gehört, sind auch wir besorgt, können ihn nicht mehr unbeschwert genießen.
Wie geht’s unserem Patienten?
Franusch: Zunächst möchte ich vorausschicken, dass der gesamte Berliner Wald öffentlicher Wald ist und als solcher das Zertifikat FSC-Naturland hat. Das bedeutet, bis auf ein Minimum von 10 % werden keine Chemieeinsätze, keine Kahlschläge, keine Verdichtungen durch wirtschaftliche Nutzung vorgenommen. Der Berliner, also auch der Rahnsdorfer Wald, ist noch relativ gesund. Relativ heißt: Mit einem gesunden Mischwuchs von Kiefern, Eichen, Buchen und Feldahorn ist er anspruchsloser als z.B. Fichten-Monokulturen in Thüringen und im Erzgebirge, die schon stark geschädigt sind. Dennoch gibt es bei allen Baumarten erste Schädigungen, vor allem ist der Anwuchserfolg der letzten Jahre durch den Hitzesommer 2018 durchgehend verloren.

Weiterlesen: http://www.buerger-fuer-rahnsdorf.de/docs/RahnsdorferEcho-19-5.pdf

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Redaktion Schöneiche Online