Bitte die Straßenbäume gießen!

(PM Naturschutzaktiv)

Liebe Naturfreunde!

Die Hitze hält weiter an und die örtlich sehr unterschiedlichen Regenmengen bei seltenen Gewittern lassen viele Bäume weiter leiden. Bitte denkt auch an die Straßenbäume vor Eurer Haustür, die als z.T. als Solitäre besonders der Sonne und Hitze ausgesetzt sind und ums Überleben kämpfen!

Baumschutz – Regeln für das richtige Wässern von Bäumen
Straßen- und Parkbäume, insbesondere Jungbäume sollten bei länger anhaltender Trockenheit gewässert werden. Das nützt dem Baum und damit allen Einwohnern der Gemeinde. Beim Wässern sind einige Regeln zu beachten, damit es auch eine Wirkung für den Baum hat. Dabei gilt:
Lieber einmal richtig wässern, als häufig in kleinen Mengen!
Hier weitere wichtige Hinweise:

  •  Zeit: morgens oder abends wässern,
  • Menge: 1 x pro Woche ca. 60 – 80 Liter pro Baum,
  •  Regenwasser (besser) oder Frischwasser verwenden,
  •  vor dem Wässern möglichst eine Gießmulde um den Stamm anlegen, damit das Wasser im Wurzelraum versichern kann.
  • Wasser nur unten in die Gießmulde und nicht über die Blätter des Baumes verteilen (mögl. keine Sprenger!),
  •  Abschließend: gegen schnelles Austrocknen / Verdunstung hilft die Abdeckung des Wurzelbereiches inkl. Gießmulde mit organischem Material (Laub, kleine Äste, Holzhackschnitzel, also alles, was im Garten als Rest anfällt!).

Birgit Schürmann
Naturschutzaktiv Schöneiche e.V.

Anna Kruse
Anna Kruse ist Vorsitzende von B'90/Die Grünen Schöneiche.

6 Gedanken zu „Bitte die Straßenbäume gießen!

  1. Anna Kruse Antworten

    sehr verehrter Herr Doktor Kalke,

    jetzt verstehe ich und danke Ihnen sehr für Ihre Ausführungen und Erklärungen! Bitte an alle Naturfreunde: sofort das Gießen der Bäume einstellen!

    Jetzt bin ich auch optimistisch, denn jetzt wird sicher alles gut.
    in Dankbarkeit und Verehrung

    Anna Kruse

    • Dr. Kalke Antworten

      Hallo verehrte Frau Kruse (meine Antwort auf Ihre Erwiderung vom 18.8.)
      (weil das hier auf dem Portal chronologisch schlecht nachzuverfolgen ist)

      Ich bedaure, dass Sie aus meinen Anmerkungen für alle Naturfreunde schlussfolgern, nun „keine Bäume mehr zu wässern.“ Das wollte ich nicht bewirken oder gar dafür verantwortlich sein.
      Aber: Ich hätte mir erhofft, bei Ihnen und in Ihren Reihen auch kluge, kritische Mitstreiter zu finden, die sich an dem größten Faktenbetrug und der folgenden Grundrechtsverletzung der Bundesrepublik auch aufreiben und politisch lokal und weiterführend auf Landes- undBundesebenen aktiv werden.
      Es ist sehr offensichtlich, dass es derzeit um eine ganz andere Dimension unsere Selbstbestimmtheit und der Sorge um unsere Mitbürger, Familien, Kinder in den Schulen und Kitas, der Alten und Behinderten in unseren Pflegeeinrichtungen und ja, auch der Naturerhaltung geht. Darauf wollte ich aufmerksam machen. Und wer Kraft und Gelegenheit hat, möge auch noch die vor allem jungen Straßenbäume fachgerecht wässern.

      in ernsthafter Hochachtung für Ihr bürgerschaftliches Engagement
      Ihr Nachbar aus der Brandenburgischen Straße

      • Fabian Zielke

        Sehr geehrter Herr Kalke, ich sage es Ihnen auch gerne nochmal hier in aller Öffentlichkeit: Schöneiche Online ist keine Plattform für Ihre Verschwörungsmythen. Betrachten Sie dies bitte als eine letzte Warnung.

  2. Anna Kruse Antworten

    also ehrlich Herr Dr. Kalke, was erwarten Sie von uns Grünen (und warum erwarten SIE das gerade von uns?) zur Rettung der steuerzahlenden Künstler, jungen Selbstständigen und „kleinen Firmen“?
    Oder gings nur drum „irgendwas“ zu kontern?

    Bleiben Sie optimistisch!

    • Dr. Kalke Antworten

      Hallo Frau Kruse und hallo verehrte Grüne,
      ich habe auf Ihren Beitrag reagiert, da ich mich aktuell mit den Gegebenheiten in deutschen Pflegeeinrichtungen, so auch in LOS, mit den Praktiken in den Schulen und Kitas (Maskenpflicht, Abstandsregeln …) mit den einschüchternden Reaktionen gegen „coronakritische“ Stimmen (Verunglimpfung … Suspendierung) beschäftigen musste.

      Da erscheint mir die Sorge um den Baum vor der Haustür (mit Verlaub und bitte: bei einer Liebeserklärung an drei von mir gepflegten Linden vor dem Haus) eher sukundär.

      Bitte informieren Sie sich und Ihre kluge Gruppe doch mal (unter Ausblendung der Qualitätsmedien) über den offenen und schleichenden Demokratieabbau z.B. beim Lesen sder Veröffentlichung der „Covidioten“ Prof. S. Bakhdi und K. Reiss „Corona-Fehlalarm“. Bitte versuchen Sie es mal, geht auch online. Es ist ernster als im Herbst 1989 (aus meiner Sicht).
      mit weiter optimistischen Grüßen
      Dr. Kalke

  3. Dr. Kalke Antworten

    Sehr geehrte Frau Kruse und (wirklich) verehrtes Naturschutzaktiv,
    danke für den Aufruf, unsere Bäume vor dem wiedermal heißen, trockenen Sommer zu retten. Fachlich wertvoller wäre allerdings ein Hinweis auf das Alter der besonders unterstützenswerten Bäume und Bäumchen.
    Mehr noch als unsere ca. 90 Jahre alten Straßenbäume in der Brandenburgischen Straße beunruhigen mich die zarten steuerzahlenden Pflänzlein der Künstler, jungen Selbständigen und „kleinen Firmen“, die an einem „Wassermangel“ ganz besonderer Art leiden…
    Bitte liebe GRÜNEN, kümmertt euch nicht nur honorig um die jungen Bäumchen, sondern auch um die jungen und kleinen Unternehmungen in Schöneiche! Sonst gibts auch kein Wasser mehr für unsere Schöneicher Bäume.
    mit optimistischen Grüßen aus der Brandenburgischen Straße
    Ihr Dr. Ralf Kalke

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