Frauentag 2021: Kämpferische Grüße und rote Nelken to go

(PM/DIE LINKE) Weltweit wehren sich Frauen gegen Neoliberalismus, Korruption, politische Verrohung, gegen Rassismus, Sexismus und Gewalt an Frauen, gegen Armut, Krieg, den Raubbau an der Natur und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse

Ob als Nobelpreisträgerinnen oder Krankenschwestern, als Musikerinnen oder in prekären Jobs, ob in der Pflege, im Ehrenamt, im sozialen Umfeld – Frauen leisten Tag für Tag Großartiges für ein solidarisches, lebendiges und kreatives Gemeinwesen. Anerkennung und öffentliche Debatte dafür bleiben noch zu oft auf der Strecke.

Frauen müssen den gleichen Lohn verdienen wie Männer. Frauen müssen sich nicht länger für den Hauptteil der Hausarbeit verantwortlich fühlen. Frauen dürfen nicht mehr zulassen, dass ihnen Gewalt angetan wird. Frauen müssen nicht einsehen, dass sie unterschiedliche Rechte haben sollen, nur weil manche von ihnen einen deutschen Pass besitzen und andere nicht. Frauen müssen nicht mehr hinnehmen, dass die Pflege- und Erziehungsjobs so schlecht entlohnt werden. Frauen sollen selbst entscheiden, wann und ob sie schwanger werden und auch ob sie eine Schwangerschaft abbrechen. Frauen finden es für eine Frechheit, dass ÄrztInnen, die über Abtreibungen informieren, bestraft werden. Frauen wehren sich dagegen, dass deutsche Rüstungskonzerne Waffen in alle Welt verkaufen und deutsche Unternehmen in Ländern des globalen Südens Raubbau an der Natur betreiben.

Deshalb gilt unser Dank allen Frauen. Nicht nur am 8. März.

Beate Simmerl und Christine Engel, Vorsitzende DIE LINKE Schöneiche bei Berlin

Frauentag unter Corona-Bedingungen: Für die Erzieherinnen und Mütter in den Schöneicher Kitas gibt es in diesem Jahr rote Nelken to go

DIE LINKE
Rund 60 Mitglieder und parteilose Unterstützer*innen sind DIE LINKE in Schöneiche bei Berlin. Bei der Kommunalwahl im Mai 2019 erhielt unsere Partei mit 17,5 Prozent die zweitmeisten Stimmen. Die Linksfraktion in der Gemeindevertretung hat vier Mitglieder und benennt 10 sachkundige Einwohner*innen.