Zur Einwohnerversammlung vom 25. Mai 2021

(Artikel/RSO) Einwohnerversammlung vom 25.5. zum Entwicklungskonzept ehemalige Gärtnerei zwischen Woltersdorfer-, Beeskower- und Kalkberger Straße

Eine Einwohnerversammlung via Zoom, also besonderer technischer Art, in der man sich in Vorbereitung zur Zuschaltung eintragen lassen konnte. Ca. 60 Personen einschließlich Gemeindevertreter nahmen die Einladung wahr. Wobei von letzteren etwa ¼ davon Gebrauch machten: Der Vorsitzende Ingo Röll, Anke Winkmann (beide CDU), Maria Kampermann (SPD), Fritz Viertel (Die Linke), Stefan Brandes (B’90/Grüne), Peter Pohle (FDP). Zumindest waren die genannten im Bild zu sehen.
Thema also: Vorstellung von Varianten und deren Erläuterung.
Die (spätere) B-Planfläche ist hier bei uns geschaltet worden. Es handelt sich dabei um den Vorschlag der Linken. Die Grundfläche ist für Sie sozusagen hier einsehbar und in die Gestaltungsmöglichkeiten. (Hierbei schon in einer der Varianten.)
Vortrag und Diskussion betrafen Wohnen, Straßenbahn und Umwelt.

Die drei Varianten der Verwaltung hatten das INOEK, also die Workshops von 2016-18 zur Grundlage und wurden auch schon in den Ausschüssen vorgestellt. Es wurde auch immer wieder betont, dass es Nutzungsideen keine Festlegungen seien.

Wohnen: Mietwohnungen in Form von Geschosswohnungen, Reihenhäusern, Doppelhäusern. Je nach Anlage evt. 125 oder evt. 20-30 Wohneinheiten.
Herr Viertel nannte seine Ausführungen: „erste soziale und ökologische Wohnsiedlung mit bezahlbarem Wohnraum und modernen Verkehrslösungen“. Wie bereits vermerkt ist hier in unserem Beitrag keine konkrete Variantenansicht möglich.
Vom Umwelt- und Verkehrsausschuss, Herrn Brandes, wurde außerdem vorgeschlagen, auch an Möglichkeiten wie Genossenschaften und sozialem Wohneigentum zu denken. Alldieweil der Bauherr, so die Gemeinde, das Ganze ja finanzieren muss. In der Diskussion kam noch eine weitere Baulichkeit ins Gespräch: eine Seniorenwohnanlage.

Punkt Straßenbahn: Am rechten (Planungs-) Rand in das Wohngebiet hinein eine Wendschleife für den berühmten 10-min.-Takt. Denn bekannterweise Fahrer-Hektik an der Haltestelle Jägerstraße. Zwei Minuten Zeit für Aussteigen, Umsteigen, Umschalten und zurück nach Friedrichshagen. Was nicht immer für einen gleichmäßigen „Fahrplan“ funktioniert. Weitere Vorschläge für Wendeschleifen waren: hinterm Autohaus, an der Tankstelle, an der Jägerstraße. Problem: Grunderwerb! Nicht nur finanziell, sondern auch dem Einverständnis, der Vorstellung der Eigentümer zu entsprechen! Das Gärtnerei-Grundstück dagegen gehört der Gemeinde – Planungssicherheit, wenn die GV das beschließt. Herr Stahl, der Chef der SRS, kam mit barrierefreien Fahrzeugen, Personal und allem drum und dran, auf 3 Millionen €.

Umwelt und Umfeld – Stichworte: Baumgrün, Gemeinschaftsgärten, Spielplatz, Parkplätze bzw. Mobilitätszentrum (z.B. auch für Müllcontainer), Schallschutz, mit Auto rein in die Siedlung oder nur mit Fahrrad und zu Fuß?

Verfahrensschritte: GV-Beschluss: 22.6. 2021 – FNP-Änderung: Nov./Dez. 2021 – Auslegung: Ende Frühjahr 2022, Planung – Genehmigung: Herbst 2022 – Rechtskraft B-Plan: Ende 2024 – Erschließung: 2024/25 – Vermarktung, Bebauung: ab 2027
In der Diskussion drehte es sich natürlich um das Vorgetragene, aber auch um nachbarliche Fragen, meist im Sinne von Störfaktoren: Trotten dann täglich 150 Schulkinder durch die Siedlung? Können die Geschosswohnungs-Bewohner in meinen Garten kucken? Hat mein Grundstück dann eine Wertminderung? Eine Frau erinnerte an die Waldgartenkulturgemeinde…
Aber wie anfangs bemerkt: Vorstellung von Nutzungsideen, keine Festlegungen!
Also schaun wir mal…

Unser redaktioneller Beitrag ist nicht protokollarisch zu verstehen, sondern mehr als Information.

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Redaktion Schöneiche Online

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