Variantenentscheidung Erweiterung Bürgelschule / Neubau Grundschule

(Artikel/RSO) „Variantenentscheidung Erweiterung Bürgelschule / Neubau Grundschule“ hieß die Beschlussvorlage 304, die in der Gemeindevertretersitzung am 22. Juni auf der Tagesordnung stand.

Beide – Storchen- und Bürgelschule – befinden sich an der Kapazitätsgrenze und mit weiterer Erhöhung der Einwohnerzahl ist fest zu rechnen.

Es ging schon in der Einwohnerfragestunde kräftig zur Sache. Die Leiterin der Schulelternkonferenz, Frau Börner, auch etliche Eltern ergriffen das Wort. Eigentlich wurden keine Fragen gestellt, sondern Standpunkte vorgetragen: Erweiterung heißt mehr Kinder, heißt weniger Platz im Freien, dazu das schon jetzt komplizierte Straßensystem. Erweiterung: Nein.

Die Vorlage des Bürgermeisters und der Verwaltung plädierten für die Erweiterung, einschließlich neuer Sporthalle und Hort an dieser Stelle. Zugrundeliegend eine (beauftrage) Kostenschätzung. Die Kosten für Erweiterung und Neubau sind ungefähr gleich. Beim Neubau kommen der Grundstückserwerb, ca.zigtausend €, die Bauleitplanung, laufende Personalkosten hinzu. Sowie läge der Zeitfaktor bei der Erweiterung bei 4,5 Jahren, beim Neubau bei 6,5 Jahren. Um überhaupt die ministerielle Genehmigung zu erhalten, wären für den Neubau 2 Züge vonnöten. Also Storchenschule – aus 3 Zügen mach 2 – was selbige erfreuen würde. Noch dazu im nächsten Schuljahr schon 2 Klassen in einem Container-Modul unterrichtet würden.

Der Jugendbeirat vertritt und begründet den Neubau, die CDU-Fraktion ebenfalls. Die Linke plädiert für Neubau im Zusammenhang mit einer/der weiterführenden Schule, ansonsten Erweiterung der Bürgelschule und zwar in Holzmodulweise.
Das waren die Ausgangspunkte.

Und nun zur – intensiven – Diskussion und Beschlussfassung in der GV-Sitzung. Die meisten Beiträge quer durch die Fraktionen waren für einen Neubau. Diskussions-Streitpunkt war dabei auch die Prognose steigender Schülerzahlen. Als Standorte kamen die Kalkberger- und neu die Friedrich-Ebert-Straße hinzu. Gegenstimmen wiesen sofort auf die geplante Waldneupflanzung an dieser Stelle hin. Des weiteren in Richtung Linken-Fraktion, dass wir auf der Investitionsliste des LOS weit hinten stehen, und 2024 generell erst wieder darüber beraten wird.

In der Abstimmung wurde der Änderungsantrag der CDU mit 11dafür, 8 dagegen und einer Enthaltung angenommen:
Die Verwaltung wird beauftragt einen geeigneten Standort für den Neubau einer 2-zügigen Grundschule zu prüfen (…) Die Planung des Neubaus einer 2-zügigen Grundschule soll weitergeführt werden.

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RSO
Redaktion Schöneiche Online

Ein Gedanke zu „Variantenentscheidung Erweiterung Bürgelschule / Neubau Grundschule

  1. Stephan Ryll Antworten

    Interessant das über das Gymnasium erst 2024 wieder geredet werden soll. Schön darüber immer by the way zu erfahren

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