Geplante DNS:NET Glasfaser Informationstermine April 2022

(PM/DNS:NET)

Infoveranstaltung vor Ort
• Donnerstag, 21. April 2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr, Lehrer-Paul-Bester-Halle, Dorfaue 17, 15566 Schöneiche

Online Infoveranstaltungen
• Dienstag, 12. April 2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
• Donnerstag, 14. April 2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
• Dienstag, 19. April 2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
• Dienstag, 26. April 2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
• Donnerstag, 28. April 2022 von 18:30 bis 20:00 Uhr
Meeting Link: https://dnsnet.zoom.us/j/84190889870 (Der Link gilt für ALLE online Infoveranstaltungen für Schöneiche.)
Kommt vorbei und stellt dem Team von DNS:NET eure Fragen zum Thema Glasfaserausbau.

Weiter Infos bekommt ihr auch hier: https://schoeneiche.einfach-schneller.net/

RSO on FacebookRSO on GoogleRSO on TwitterRSO on VimeoRSO on Youtube
RSO
Redaktion Schöneiche Online

13 Gedanken zu „Geplante DNS:NET Glasfaser Informationstermine April 2022

  1. G. Kutschan Antworten

    Hallo Herr Athen,
    ich habe mal ein bisschen recherchiert und das Gefühl gewonnen, dass Sie sehr objektiv berichtet haben und mit den Unwägbarkeiten richtig liegen. Hier ist das einzig konkrete, was ich im Telekommunikationsgesetz (TKG) gefunden habe. Alles andere (BNetzA, AGB’s der Kooperationspartner im Glasfasergeschäft) ist schwammig, noch nicht zu ende definiert, jedenfalls nicht einklagbar. Je kleiner die beteiligten Firmen, desto geringer ist der Durchgriff der BNetzA bei Providerwechselwünschen bei Endkunden, einfach wegen der objektiv begrenzten technischen und finanziellen Möglichkeiten die vielfältigen Konnektivitätsanforderungen zu wuppen. Der aktuelle Boom mit den kleinen Firmen hat ja auch gerade erst begonnen und muss sich wohl erst noch „einschwingen“. Und hier drei wenig hilfreiche TKG-Auszüge für Interessierte:

    TKG § 20 Verhandlungen über Zugang und Zusammenschaltung:
    (1) Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze sind berechtigt und auf Verlangen anderer Unternehmen verpflichtet, mit diesen über ein Angebot auf Zugang und Zusammenschaltung zu verhandeln, um die Kommunikation der Nutzer, die Bereitstellung von Telekommunikationsdiensten sowie deren Interoperabilität im gesamten Gebiet der Europäischen Union zu gewährleisten.

    TKG § 21 Zugangsverpflichtung und Zusammenschaltung bei Kontrolle über Zugang zu Endnutzern:
    (1) Die Bundesnetzagentur kann Unternehmen, die den Zugang zu Endnutzern kontrollieren, verpflichten, ihre Telekommunikationsnetze mit denen anderer Unternehmen zusammenzuschalten, soweit dies erforderlich ist, um die durchgehende Konnektivität und die Bereitstellung von Diensten sowie deren Interoperabilität zu gewährleisten;

    TKG § 72 Glasfaserbereitstellungsentgelt:
    (6) Der Betreiber nach Absatz 1 hat Anbietern von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten zum Zwecke der Versorgung von Endnutzern dauerhaft auf Antrag Zugang zur passiven Netzinfrastruktur sowie den Glasfaserkabeln am Hausübergabepunkt zu transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen und unentgeltlich zu gewähren. Die Pflicht nach Satz 1 trifft nach Ende des Bereitstellungszeitraums den Eigentümer des Grundstücks.

  2. Dieter Athen Antworten

    Guten Abend!

    Dieser Kommentar ist mein Erstlingswerk auf dieser Plattform. Ich bin seit 12 Jahren Schöneicher Einwohner und lese hier immer mal wieder mit, um mich über die Schöneicher Themen zu informieren. Das Thema Glasfaserausbau beschäftigt mich auch, da ich die digitale Infrastruktur als ein wichtiges Thema ansehe.

    Ich habe ebenfalls eine der Veranstaltungen von DNS-Net verfolgt. Auf Rückfragen wurde m.E. nur mäßig eingegangen und nach meinem Gefühl(!) war das eine Veranstaltung unter vielen, bei der dem Vortragenden nicht wirklich präsent war, für welchen Ort er nun diesen Vortrag eigentlich hielt.

    Ich bin derzeit noch nicht davon überzeugt, dass DNS-Net nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren den Zugang zu den Leitungen für andere Anbieter öffnet (zwischen „prinzipiell“ und „de facto“ sehe ich da durchaus Möglichkeiten zur Abstufung…). Inwieweit dieser Eindruck der Realität entspricht, vermag ich nicht zu sagen, ich bin offen gestanden nicht darüber im Bilde, wie weit die Regulierung durch die BNetzA hier geht. Ein de facto Monopol wäre für mich als Kunde aber nicht wirklich attraktiv. Natürlich gab DNS-Net aber auf der Veranstaltung an, dass nach zwei Jahren auch Mitbewerber auf die Leitungen dürften.

    Der Mitbewerber Open-Infra ist in Schöneiche offenbar sehr umtriebig – seit mehreren Wochen läuft ein Vertriebler durch die Straßen, um Kunden zu akquirieren. Und das in meinen Augen trotzdem sehr unaufdringlich. In einem persönlichen Akquisegespräch (noch ohne Abschluss) habe ich den hiesigen Vertriebler als sehr offen erlebt, auch was Fragen in Richtung Konkurrenz durch DNS-Net betrifft. Interessant fand ich den Verweis, dass auch die Telekom in Schöneiche derzeit Glasfaserleitungen verlege (in den letzten Wochen im Kieferndamm). Vielleicht kann das hier jemand bestätigen?

    Ich kann nur bestärken, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es existiert ein deutschsprachiges Forum zum Thema Glasfaser (einfach mal mit einer Suchmaschine recherchieren), in dem auch ein reger Informations- und Erfahrungsaustausch insbesondere zu den Anbietern DNS-Net und Open-Infra stattfindet. Hier kann sich jeder seine eigene Meinung anhand der Erfahrungen von Einwohnern anderer Brandenburger(!) Gemeinden bilden. Sofern das die Statuten hier zulassen, kann ich gerne auch einen Link hier teilen.

    Was den Erfolg der Akquisebemühungen und davon abhängig die Erfolgschancen für den Ausbau durch die beiden Anbieter betrifft: in meiner direkten Nachbarschaft scheint sich ein deutliches Votum für Open-Infra abzuzeichnen. Die Argumente gehen von „war zuerst da“ über „Anschlusspauschale ist für uns sehr bei den baulichen Begebenheiten attraktiver“ über „ich bin nicht an einen Anbieter gebunden“ oder „Die Gesamtkosten sind niedriger“.

    Open-Infra scheint nur eine räumlich sehr eingegrenzte Mindestquote zu haben, die erreicht werden muss, damit sie den Glasfaserausbau tatsächlich umsetzen (30 Anschlüsse in 300m Umkreis). Bei DNS-Net ist die Quote mit 50% für den gesamten Ort angebeben. Ob sie erreicht wird? Falls die direkte Nachbarschaft repräsentativ sein sollte, dann hätte ich da meine Zweifel, dass DNS-Net diese Quote auf Anhieb oder überhaupt erreicht…

    Ich persönlich bin noch unentschieden, ob ich einen Vorvertrag mit DNS-Net oder Open-Infra abschließe. Aktuell erachte ich die Chancen, dass Open-Infra tatsächlich in absehbarer Zeit ausbaut, höher als bei DNS-Net. Rein finanziell nehmen sich beide Angebote nicht viel: Kostenloser Anschluss bei DNS-Net, wenn das Haus weniger als 10m von der Grundstücksgrenze steht, dafür zwei Jahre Vertragsbindung, macht rund 950 Euro über zwei Jahre. Bei Open-Infra pauschal 417 Euro Anschlusskosten, ein Jahr Internet und Telefonanschluss inklusive, anschließend rund 35 Euro bei deren Partnern (Open-Infra ist ja nur Netzbetreiber und nicht Internet-Provider). Sind knappe 850 Euro auf zwei Jahre gerechnet. Etwas günstiger, wobei man keine Verpflichtung hat, die Leitung überhaupt schon zu nutzen, wenn man seine Immobilie ggf. nur mit Glasfaseranschluss aufwerten möchte und vielleicht erst in ein paar Jahren die gebotene Bandbreite nutzen möchte. Dann bliebe es in der Vorvermarktungsphase bei den 417 Euro Anschlusskosten. Das ist schon sehr attraktiv – für Häuser mit mehr als 10m Abstand zur Grundstücksgrenze umso mehr.

    • Thomas Hückstädt Antworten

      Auch Ihnen danke für Ihre Einschätzung.

      Das die Telekom in Schöneiche Glasfaser verlegt, kann ich bejahen. Habe die Bauarbeiter im Kieferndamm angesprochen. Die teilten mit, dass die Telekom auf ihren Haupttrassen Glasfaser verlegt. In wie weit Hausanschlüsse verlegt werden, konnte der Herr nicht sagen.

      • Dieter Athen

        Vielen Dank für die Auskunft. Mir sagte vor wenigen Wochen auch ein Bauarbeiter, dass die Leitungen im Auftrag der Telekom verlegt würden. Nachdem dann der erste Zettel von Open Infra im Briefkasten lag, war ich zuerst davon ausgegangen, dass es sich vielleicht um eine Fehlinformation handeln könnte. Aber das scheint nicht der Fall zu sein.

        Bei der Verfügbarkeitsprüfung der Telekom erhält man allerdings noch die Info, dass ein Glasfaserausbau an meiner Adresse noch nicht geplant sei (habe auch mal eine Adresse am Kieferndamm probiert). Entweder sind die Einträge in deren Datenbank nicht ganz aktuell, oder man plant tatsächlich noch nicht, die Grundstücke anzuschließen (ggf. bis der Ort halbwegs erschlossen ist)..

  3. G. Kutschan Antworten

    @ Thomas Hückstädt:
    Ohne die Details studiert zu haben, sagt mir der gesunde Menschenverstand folgendes:
    – Mit der FTTH (Fibre To The Home) wird es wohl sein, wie bei Strom und Gas und demnächst noch Wasser. Es gibt einen Netzbetreiber (Glasfaser) und einen Diensteanbieter (Provider=Versorger bzw. Anbieter).
    – Das heißt, nach der Bindungsfrist (bei DNS-NET 24 Monate) wird man frei einen Provider seiner Wahl suchen können, dabei lediglich die Kündigungsfrist beachten.
    Netzbetreiber und Diensteanbieter müssen halt nicht auf Dauer die selben sein. Die Details findet man bestimmt auf den Seiten der Bundesnetzagentur (BNetzA).

  4. W.Wrase Antworten

    Ich habe mir heute ab 18.30 Uhr Zeit genommen, dem Online-Angebot aufmerksam zu folgen.
    Zunächst einmal, es war eine Veranstaltung bis ca. 19.15 Uhr.

    Die Darstellung der „Medienübertraguns-Zukunft“ gelang (für mich ) überzeugend!

    Jedoch, die im Chat gestellten Fragen (21) wurden sehr schnell aber zumeist, 2/3 mit dem Verweis auf die spezielle Beratung verwiesen, beantwortet:
    030/66765 103
    oder E-Mail: bauherren@dns-net. de verwiesen.

    Zu Schöneiche speziell gab es keine Auskünfte, die für einen weiteren Wissenszuwachs sorgten…

    Die -nicht öffentliche- Übersicht der Gemeinde existiert als PDF!

    Sie dürfte im Rathaus doch berechtigt nunmehr auch öffentlich zur Verfügung gestellt werden können!

    Vermutlich läuft an den weiteren Online-Terminen ein ähnliches Verfahren ab?!

    Zumindest, da bin ich ausdrücklich überzeugt:
    Brandenburger Anbieter;
    Brandenburger Firmen und Dienstleister;
    Ganz Schöneiche haben sie als Ziel!
    Open Infra eben —noch— nicht!

    • Thomas Hückstädt Antworten

      Danke das Sie Ihren Eindruck von einer der Veranstaltung geteilt haben.

      Gab es den Infos welche Möglichkeiten nach der 24 monatigen Bindung es gibt frei den Anbieter von Internet, Telefon usw. zu wählen.

      Was nützt mir ein Anbieter der grundsätzlich dann wieder ein Monopol auf seine Leitungen hat und ich nur diesen Anbieter oder keinen nutzen kann, auch wenn es dann ein Brandenburger Anbieter ist.

      Ich glaube ich habe für mich die eigentlich richtige Entscheidung getroffen 🙂

  5. G. Kutschan Antworten

    Ja genau, „Ein Zwang für einen Anschluss (bei DNS:NET) besteht jedoch nicht“. Aber ein Zwang zum 24-monatigen Providerwechsel schon. Und wenn die 50% bei DNS:NET nicht erreicht werden, sind die guten Vorverkaufskonditionen beim Mitbewerber futsch.
    Ich verstehe das gut gemeinte Anliegen unserer Gemeindeverwaltung schon, fühlt sich für mich aber ein wenig wie Zufalls-Roulette mit versteckten Nebenwirkungen an.
    Gewünscht hätte ich mir von meiner Gemeindeverwaltung auf ihrer Homepage eine tabellarische Gegenüberstellung der Schlüsselkonditionen inkl. Vor- und Nachteile der beiden konkurrierenden Anbieter, anstelle einer nicht öffentlichen Gemeindevertretersitzung zum Thema.

    • Fabian Zielke Antworten

      Genau eine solche Tabelle soll sogar existieren und wurde soweit mir bekannt auch den Gemeindevertretern zur Entscheidungsfindung gegeben. Weil es eine Vergabe war, musste dies scheinbar nichtöffentlich entschieden werden und daher bleibt diese Tabelle wohl geheim.

    • Thomas Hückstädt Antworten

      Ja das wäre schön gewesen. Oder eben noch besser, gar keine öffentliche „Empfehlung“. Und ob sich die Gemeinde dann bei DNS.Net zu einem Vorvertrag entschieden hat wäre dann genauso wie die Entscheidung jedes anderen Mitbürg*innen. Und dann zählt halt das Quorum.

  6. Thomas Hückstädt Antworten

    Hallo. Ja zu diesem Thema hatten wir auch heute einen dicken Werbebrief.
    Ich habe mich um Zuge der Anfragen durch Open Infra – das ist die andere Firma die in Schöneiche Glasfaser verlegen will – recht intensiv beschäftigt und belesen. Ich kann jedem wirklich nur empfehlen sich gut damit zu beschäftigen. Jeder muss natürlich selbst für sich entscheiden.
    Allerdings finde ich es schon erstaunlich, dass sich die Politik für einen Anbieter ausspricht der nach meinem Empfinden und nach den bisher zur Verfügung stehenden Informationen eher das für Kunden nicht bessere Angebot anbietet. Gerade in Bezug auf die Möglichkeit nach der Vertragsbedingung einen anderen Anbieter von Internet, Telefon und Fernsehen auszuwählen, gibt es bei DNS.Net keine Informationen.

    • Fabian Zielke Antworten

      Sehr geehrter Herr Hückstädt, vielen dank für diesen Kommentar, mir geht es sehr ähnlich wie Ihnen. Ich habe sogar schon mehrfach versucht Kontakt mit DNS:NET zwecks Angeboten aufzunehmen, aber bisher wurde ich nur ignoriert. OpenInfra hat mich dagegen sehr penetrant mit vielen Klinkenputzern heimgesucht. Das hat beides einen unschönen Beigeschmack und erweckt den Eindruck das diese Firmen auch als Provider keine guten Ansprechpartner seien könnten. Am liebsten wäre mir ja ein Ausbau durch die Telekom wie in Erkner, aber das ist ja nun scheinbar unmöglich.

      • Thomas Hückstädt

        Ja das mit den Vertreter*innen ist schon ein Problem. Jedoch kann ich sagen das hier bei uns ein junger Mann die Straße „abgegrast“ hat, der eben nicht so penetrant war. Er war offen für alle meine Argumente, negative wie positiv. Es waren zwei doch recht gute offene Gespräche, ohne das man den Verkaufsdruck gespürt hat. Letztendlich haben mich die Fakten zu einem Urteil geführt.
        Leider wird das sicherlich nicht bei allen Haushalten so gut laufen. Und das stellt dann die eigentlich gute Sache in ein schlechtes Licht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.