Verschwörungsmythen und Politikgestaltung

(Artikel/M. Eisold)

Eine Veranstaltung in der Reihe „WAHLJAHR 2024 – Was treibt uns um?“:

Wie vom Bündnis für Demokratie und Toleranz angekündigt, am 29.5. in der Kulturgießerei.
Referent war Ray Kokoschko vom Mobilen Beratungsteam Brandenburg. Die Moderation der
Veranstaltung hatte Kerstin Lütke. Reichlich 30 Interessierte hatten sich eingefunden.
„Politikgestaltung braucht eine gemeinsame Basis der Tatsachenbeurteilung zwischen Politik und
Bevölkerung. Mit der Popularität von Verschwörungsmythen wird das ungleich schwieriger“ –
So in der weiteren Ankündigung.
Auf der Projektionswand die grobe Gliederung: Erkennen – Verstehen – Handeln. Mit Begriffen wie
Genese, also wie sich das entwickelt hat, Akteure, Verbreitung, Gefahren, Erfordernisse.
Das was wir unter „Welt“ verstehen, wird immer komplexer. Und nicht jeder Protest ist
verfassungsfeindlich, siehe Grundgesetz § 5: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.
Manche legen sich die Welt zurecht – damit ist nicht Pipi Langstrumpf gemeint!! So ist alles ist miteinander verbunden, die Apokalypse steht bevor, geheime Mächte regieren. Die Zuwanderung ist gesteuert, Corona eine Biowaffe, Kondensstreifen zur menschlich chemischen Kontrolle, Online-Subkulturen… wem das alles zu schwachsinnig vorkam, konnte in einem Film-Zusammenschnitt und Statistiken von Stiftungen, also mit Mitschnitten technischer Medienkompetenz Aktuelles vergleichen, auch Reichsbürger, dem Königreich Deutschland, Islamisierung, Flüchtlingspolitik, polizeiliche Hilfseinsätze…
So ging es in der Diskussion auch zunächst um Vernetzung, verpuffte Argumentation, Fakenews, aber bald landete man in der Kommunalpolitik, politische Aktionen vor Ort, eigene Kontrolle, Sachpolitik (?), Wohlstandsdenken, Wohlstandschauvinismus einerseits, Existenzängste andererseits, Streetworker und Jugendarbeit, auch familiär, subjektive negative Vorbilder, hohe soziale Sicherheit… Präsidentschaftskandidat Trump?!

Vorankündigung: 17. Juni 18.30 Uhr Kapelle Fichtenau
WAHLJAHR 2024 – Was treibt uns um?
Vortrag und Diskussion zum Thema Rechtsextreme in der Brandenburger Justiz
mit dem mobilen Demokratielabor

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Redaktion Schöneiche Online

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