Die Schöneicher Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 17. Mai 2017 einen Antrag der Fraktion DIE LINKE beschlossen. Der Vorschlag zur Beteiligung an der Ehrenamtskarte der Länder Brandenburg und Berlin (BV 372/2017) erhielt eine große Mehrheit von 17 Stimmen, nur die SPD-Gemeindevertreterin Karin Müller stimmte dagegen, vier weitere Mitglieder enthielten sich.

Mit dem Beschluss wird einerseits bestätigt, dass sich die Gemeinde weiterhin darum bemüht, ehrenamtliches Engagement im Ort zu fördern und anzuerkennen. Entsprechende Auszeichnungen finden regelmäßig zum Neujahrsempfang der Gemeinde und beim Heimatfest statt. Zukünftig sollen die Geehrten zusätzlich auf die Ehrenamtskarte und ihre Möglichkeiten hingewiesen werden.

Die Ehrenamtskarte kann von allen beantragt werden, die mindestens 200 Stunden im Jahr ehrenamtlich tätig sind. Das entspricht rund 16 Stunden im Monat bzw. vier Stunden wöchentlich. Mit der Karte sind Ermäßigungen und Rabatte bei den über 100 öffentlichen und privaten Partner*innen in beiden Bundesländern verbunden. In der Region um Schöneiche sind das z.B. der Museumspark Rüdersdorf, die Firma Bast-Heizungsbau in Woltersdorf oder der Kinderbauernhof in Petershagen-Eggersdorf. In Berlin beteiligen sich u.a. Zoo und Tierpark, zahlreiche Museen, Theater und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten.

Die Gemeinde Schöneiche wird sich laut Beschluss auch selbst als Partnerin der Ehrenamtskarte registrieren lassen. Karteninhaber werden dann einen 50-prozentigen Nachlass auf die jährliche Nutzungsgebühr der Gemeindebibliothek erhalten.

Außerdem beauftragte die Gemeindevertretung den Bürgermeister, bei privaten Institutionen, Vereinen und Firmen im Ort für eine Beteiligung an der Ehrenamtskarte zu werben.

Mehr Informationen zur Beantragung der Ehrenamtskarte sowie die damit verbundendenen Ermäßigungen in Brandenburg und Berlin sind online abrufbar.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf www.linke-schoeneiche.de.

DIE LINKE Schöneiche bei Berlin
Der Schöneicher Ortsverband der Partei DIE LINKE hat rund 50 Mitglieder sowie zahlreiche parteilose Unterstützerinnen und Unterstützer. Mit 23,2 Prozent der Stimmen und fünf Sitzen wurde DIE LINKE bei der Kommunalwahl 2014 zum zweiten Mal stärkste Partei in der Gemeindevertretung.