Was sonst noch so los war – sommerliche Fortsetzung

(Satire/Kater)

Einen Moment bitte noch, ehe es los geht:
Liebe Online-Menschen! Ich hänge ja öffentlich-rechtlich an Schöneiche Konkret dran. Deshalb darf das hier auch erst freigeschaltet werden, wenn das Blatt auf dem Markt erschienen ist. Es ist eine Werbezeitung, d.h. Werbung bringt Geld, Maunzen nicht. Kürzen ist also zu akzeptieren. Miau!! Letztens fehlte dort der Einwohnerbefragungs-Babickstraßen-Schluss. Den habe ich einfach diesmal faktenbasiert für SchöKo an den Anfang gesetzt, in der Hoffnung… naja, Sie wissen schon und wundern sich bitte also nicht, wenn Sie da hier schon etwas ab- bzw. aufgeklärter sind !!!

 

Also die sommerliche Fortsetzung. In der letzten Sitzung hatte ein Mann in der Fragestunde zur Einwohnerbefragung der Grundschulstandorte etliches Interessante angefragt. Welche Einwohner haben was wie und warum mehrheitlich für die Babickstraße gestimmt? Und überhaupt haben nur 40%, die eigentlich durften, mitgemacht. Miau. Der SCHÖNEICHE-Chef meinte allerdings, 40% sei menschlich schon sehr gut. Dem Einwohner-Mann wurden seine Fragen beantwortet. Und ich habe das lesen dürfen. Also es wurde alt und jung angeschrieben. Die Ortsteile konnte man nicht unterscheiden. Da kann man nur selber die grauen Zellen aktivieren, warum so viele in die Nähe von Germania wollen? Weil man das optisch kennt? Das Wegekartenverzeichnis der Vorschläge nicht so überzeugte?

Die Naturschutzbeauftragte war von dem Mehrheitsergebnis nicht angetan und hat sich für den Erhalt des Buchenwäldchens an der Babickstraße dringlich eingesetzt. Der Bürgermeister berichtete auch über die vielen aktuellen Baumabgänge im Ort.
Schaun wir mal, was die Gemeindevertretung dann so mit der Bürgerbeteiligung in ihrem Beschluss entscheidet. Die Einwohnerversammlung zu dem Thema wurde mit rund 40 Leuten, die Abgeordneten inbegriffen, auch nicht gerade überrannt. Jedoch war die postalische Zustellung der Schreiben teils mächtig verzögert, wurde bemängelt.

Thema Ampel auf dem Kieferndamm an der Steinstraße. Sie sieht so vorläufig hingestellt aus. Das Vorläufige ist jetzt nach einem Jahr um und hat 100 T€ gekostet. Und das Ergebnis zeigt an, wieviel Schulkinder von dem Demos-Viertel auf dem Weg zur Bürgelschule da angeklickt haben. So richtig überzeugte die Benutzerzahl nicht, wurde gesagt. Ja, aber nun? Und wie wären die Kosten für einen Fußgängerüberweg? Wir werden es erfahren.

Und was ich schon immer mal schreiben wollte, heute reicht endlich der Platz: Mich ärgert generell die Anzahl der Änderungsanträge in den Gemeindevertretersitzungen. Die Vertreter wissen manchmal selber nicht, wie sie mit ihren Änderungen umgehen wollen, in welcher Reihenfolge welche Änderungen abgestimmt werden müssen. „Die weitestgehende zuerst!“ Miau! Und welche ist das schnell mal? Und welche geht dann wie konkret in die Beschlussvorlage rein? Miaumiau?
Also wenn ich jetzt mal lexikalisch nachschlage, steht da: Der Änderungsantrag – ist ein wesentliches Element im Änderungsmanagement. Ahja, schöner Begriff, das menetscht bei uns. Die Anträge können Leistungsumfang, Richtlinien, Prozesse, Pläne, Arbeitsabläufe, Kosten, Budgets oder Zeitpläne betreffen. Oder auch Missverständnisse, was bei dem Beschluss da wirklich vorliegt. Auf alle Fälle haben die Fraktionen erstmal nur das eine Ziel, IHR Änderungsantrag soll umgesetzt werden! „Aktualisierungsbedarfe“! Kratzbaum, ich komme! Und warum kann man das nicht in den Ausschüssen machen, dazu sind die doch da?! Schätze, die Einzelnen sehen da noch nicht durch und in der Fraktionssitzung sieht man dann als Gruppe, dass man dann in der öffentlichen GV-Sitzung aber so was von Korrektur, Revision, Überarbeitung, glatter Umkehr machen muss! Bananen sind ein super Kaliumlieferant!

Noch eine Kleinigkeit; auf der Tagesordnung unter „Sonstiges“: Das Park- und Kontrollsystem bei Edeka ist Abhilfe bedürftig. Kann die Gemeinde nicht…? Antwort: Die Gemeindeverwaltung kann nicht, es handelt sich um eine Lösung des Vermieters.
Lösungsvorschlag meinerseits: Vielleicht im nächsten Bürgerhaushalt empfehlen, den Parkplatz dort zu kaufen?? Natürlich müsste die Summe dann aus dem normalen Haushalt der Gemeinde wieder etwas aufgehübscht werden.

Ihre Miau-Journaille

Quelle: Schöneiche Konkret 9/22

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Redaktion Schöneiche Online

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