(PM/DIE LINKE) Heute ist der internationale Tag des Ehrenamtes. Das ist uns Anlass für einen herzlichen Dank an alle ehrenamtlich tätigen Schöneicherinnen, Schöneicher und Gäste! Ohne Ihren unermüdlichen, unentgeldlichen Einsatz wäre unsere Gemeinde niemals so lebens- und liebenswert. Ehrenamtliches Engagement ist gelebte Solidarität und diese wiederum ist Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in einer vielfältigen, demokratischen Gesellschaft.

Überall in unserem Ort lassen sich Ehrenamtliche finden: in Sportvereinen, bei der Flüchtlingshilfe, im Naturschutz, in Chorgemeinschaften, in der Heimat- und Denkmalpflege, bei der Familienhilfe, bei der Pflege alter oder behinderter Mitmenschen, in Beiräten, in der Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen, in Kunst und Kultur, in Parteien und Initiativen, in Kirchengemeinden, in Tanzkursen oder bei anderen Freizeitangeboten sowie auf zahlreichen weiteren Betätigungsfeldern. Ihnen allen: Herzlichen Dank!

Nutzen Sie die Ehrenamtskarte!

Die Bundesländer Brandenburg und Berlin organisieren über die gemeinsame Ehrenamtskarte ein Netzwerk zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements (siehe Video). In zahlreichen öffentlichen Einrichtungen, privaten Institutionen oder bei Unternehmen und Vereinen erhalten Inhaber*innen der Ehrenamtskarte Vergünstigungen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten!

Alle Informationen zur Anmeldung für die Ehrenamtskarte sowie über teilnehmende Einrichtungen in beiden Ländern sind online abrufbar. Die Schöneicher Gemeindevertretung hat im Sommer 2017 beschlossen, dass Schöneiche sich an der Ehrenamtskarte beteiligt. Als erster Schritt wurde inzwischen eine 50-prozentige Ermäßigung der Nutzungsgebühren der Gemeindebibliothek eingeführt.

Nachdenken über Arbeit im 21. Jahrhundert

Der Tag des Ehrenamtes kann auch ein Anlass sein, über das Wesen und den Wert von Arbeit im digitalen Zeitalter nachzudenken. Kann unser Arbeitsbegriff weiterhin auf klassische Formen der Lohn- bzw. Erwerbsarbeit beschränkt sein. Sind ehrenamtliche Tätigkeiten oder unbezahlte Familienarbeit (z.B. bei der Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen) nicht ebenso unverzichtbar für unsere Gesellschaft und deshalb eine angemessene „Entlohnung“ wert? In der Partei DIE LINKE wird über solche Fragen intensiv diskutiert, etwa in Zusammenhang mit der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Wir wollen diese Diskussion auch in Schöneiche führen und laden Sie herzlich ein, sich mit Ihren Gedanken und Ideen einzumischen (kontakt@linke-schoeneiche.de)!

Fritz R. Viertel für DIE LINKE Schöneiche bei Berlin

Fritz R. Viertel
Ich bin seit 1998 Einwohner von Schöneiche bei Berlin und seit 2012 Ortsvorsitzender der Partei DIE LINKE. Aktuell studiere ich im Master Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und jobbe nebenbei u.a. als Gastfahrer bei der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn. 2014 wurde ich in die Schöneicher Gemeindevertretung gewählt. Dort bin ich Vorsitzender des Wohnungsausschusses, Mitglied des Bildungs- und Sozialausschusses sowie stellv. Vorsitzender der Linksfraktion.