(MOZ) Die gebrauchten finnischen Züge für die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS) werden teurer als zunächst geplant. Detlef Bröcker, Chef des Hauptgesellschafters Niederbarnimer Eisenbahn, rechnet damit, dass die Finanzierung dennoch klappt und die erste Bahn in wenigen Wochen kommt.

Im vergangenen Jahr hatte die SRS einen Antrag auf Förderung für zwei Züge gestellt, die das Verkehrsunternehmen gebraucht in Finnland erwerben wollte, um einen Schritt in Richtung Barrierefreiheit voranzukommen. Laut Bundesgesetzgebung soll der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) bis 2022 vollständig barrierefrei sein. Bislang verkehren aber nur drei modernisierte Tatra-Bahnen mit Niederflur-Mittelteil auf der Strecke zwischen Alt-Rüdersdorf und Berlin-Friedrichshagen. Die Gelenkzüge vom Typ Heidelberger bieten dies nicht. Da neue Fahrzeuge pro Stück etwa 2,6 Millionen Euro kosten, wurde der Erwerb von gebrauchten als günstige Möglichkeit gesehen, den SRS-Fuhrpark zu erneuern.

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Redaktion Schöneiche Online