(PM/RLS) Vor 100 Jahren zerstörte der Erste Weltkrieg Europa, die Russische Revolution stand kurz bevor – und Rosa Luxemburg kämpfte für eine friedliche, gerechtere Welt. Als außerordentlich klarsichtige Analytikerin gesellschaftlicher Verhältnisse führte sie den Menschen die gravierende Kluft zwischen Arm und Reich vor Augen, sprach von „Kriegswirtschaft“ im Interesse des Kapitals, von „Meinungsmanipulation“. Ihr Ziel war eine antikapitalistische und freie Gesellschaft. Ihr Name ist bekannt, doch wofür stand sie? Ihr Nachlass lässt ihr politisches Wirken, ihre flammenden Reden lebendig werden, aber auch ihre Situation als Frau und ihre stillen, privaten Momente, in denen sie erschöpft vom politischen Kampf innehielt: Ihre Liebe zur Ornithologie, zur Literatur, ihre Liebesbeziehungen und Freundschaften.

Das Theaterprojekt Rosa – Trotz alledem von Anja Panse und Barbara Kastner spürt dem Leben und Wirken dieser großen deutschen Revolutionärin nach. Es kommt zum historischen Datum am Freitag, dem 9. November 2018, ab 19 Uhr in der Kulturgießerei zur Aufführung.

Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg. Der Eintritt ist frei!

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Redaktion Schöneiche Online